Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten ihren Arzt bzw. ihre Ärztin konsultieren, bevor sie Sitagliptin Metformin NOBEL einnehmen. Die Einnahme von Sitagliptin Metformin NOBEL wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Es ist nicht bekannt, ob die Kombination von Sitagliptin und Metformin in die Muttermilch übergeht. Sie sollten deshalb Sitagliptin Metformin NOBEL nicht einnehmen, wenn Sie stillen oder die Absicht haben zu stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
Nehmen Sie Sitagliptin Metformin NOBEL genauso ein, wie es Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschrieben wurde. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin sagt Ihnen, zu welchen Tageszeiten Sie wie viele Tabletten Sitagliptin Metformin NOBEL einnehmen müssen.
Es kann sein, dass Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis erhöht, um eine optimale Blutzuckereinstellung zu erreichen.
METFORMIN ZU VERKAUFEN
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihnen Sitagliptin Metformin NOBEL zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln verschreiben, die den Blutzucker senken, beispielsweise Sulfonylharnstoffe oder Insulin.
Nehmen Sie Sitagliptin Metformin NOBEL zusammen mit einer Mahlzeit ein, um das Risiko von Magenbeschwerden zu verringern.
Nehmen Sie Sitagliptin Metformin NOBEL so lange ein, wie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschrieben, damit Ihr Blutzucker unter Kontrolle bleibt.
Es kann sein, dass Sie Sitagliptin Metformin NOBEL für eine kurze Zeit absetzen müssen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie
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- unter Austrocknung leiden (grosser Verlust von Körperflüssigkeiten), beispielsweise bei Erkrankungen mit starkem Erbrechen, Diarrhö, Fieber oder wenn Sie viel weniger Flüssigkeit zu sich nehmen als normalerweise.
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- eine Operation an sich durchführen lassen.
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- eine radiologische Untersuchung machen müssen, bei der Ihnen ein Farbstoff oder ein Kontrastmittel gespritzt wird.
Diät und Bewegung können dazu beitragen, dass Ihr Körper den Blutzucker besser verwertet. Es ist wichtig, dass Sie die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschriebene Diät, ausreichende Bewegung und das Programm für Gewichtsreduktion einhalten, während Sie Sitagliptin Metformin NOBEL einnehmen.
Falls Sie einmal eine deutlich höhere als die vorgeschriebene Dosis Sitagliptin Metformin NOBEL einnehmen, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Sollten Sie einmal eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn Sie sich erst daran erinnern, wenn die nächste Dosis an der Reihe ist, überspringen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie einfach mit dem regulären Schema weiter. Nehmen Sie keine doppelte Dosis Sitagliptin Metformin NOBEL ein.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung von Sitagliptin Metformin NOBEL. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
In seltenen Fällen kann Metformin, einer der in Sitagliptin Metformin NOBEL enthaltenen Wirkstoffe, eine ernsthafte Nebenwirkung verursachen, die Laktatazidose genannt wird. Laktatazidose ist ein lebensgefährlicher medizinischer Notfall, der in einem Spital behandelt werden muss. Laktatazidose wird durch eine Anreicherung von Milchsäure in Ihrem Blut verursacht.
Beenden Sie die Einnahme von Sitagliptin Metformin NOBEL, wenn Sie folgende Symptome einer Laktatazidose verspüren:
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- Sie fühlen sich schwach und müde.
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- Sie haben ungewöhnliche (anormale) Muskelschmerzen.
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- Sie haben Mühe beim Atmen.
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- Sie leiden unter Bauchschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen oder Diarrhö.
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- Sie verspüren Kälte, besonders in Ihren Armen und Beinen.
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- Sie fühlen sich schwindlig oder leicht benommen.
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- Sie haben einen langsamen oder unregelmässigen Herzschlag.
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- Ihr Gesundheitszustand verändert sich plötzlich.
Die Gefahr einer Laktatazidose ist erhöht, wenn Sie:
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- schwere Nierenprobleme haben.
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- Leberprobleme haben.
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- unter Herzschwäche leiden, die eine Behandlung mit Arzneimitteln erfordert.
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- zu viel Alkohol konsumieren (sehr oft oder kurzfristiges Rauschtrinken).
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- unter Austrocknung leiden (grosser Verlust von Körperflüssigkeiten). Dies kann bei Erkrankungen mit Fieber, Erbrechen oder Diarrhö der Fall sein. Eine Austrocknung kann auch auftreten, wenn Sie bei körperlicher Anstrengung viel schwitzen und dann nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.
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- bestimmte radiologische Untersuchungen machen müssen, bei denen Ihnen ein Farbstoff oder ein Kontrastmittel gespritzt wird.
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- bei Operationen.
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- einen Herzanfall, eine schwere Infektion oder einen Schlaganfall erleiden.
Weitere häufige Nebenwirkungen von Sitagliptin Metformin NOBEL sind Kopfschmerzen, tiefer Blutzucker (Hypoglykämie), Magen-Darm-Störungen wie z.B. Durchfall, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Erbrechen, metallischer Geschmack, Bauchschmerzen, Appetitverlust und niedriger Vitamin B12 Blutspiegel. In den meisten Fällen treten diese Erscheinungen zu Beginn der Behandlung auf und verschwinden dann von alleine, ohne dass die Behandlung abgebrochen werden muss. In vereinzelten Fällen kann es zu einer Abnahme der weissen Blutkörperchen und der Blutplättchen kommen. Ebenfalls können verstopfte oder laufende Nase, Halsentzündung und Entzündung der oberen Atemwege auftreten. Die Einnahme von Sitagliptin Metformin NOBEL zusammen mit einer Mahlzeit kann Magenproblemen vorbeugen. Wenn Sie jedoch unübliche oder unerwartete Magenprobleme haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Magenprobleme, die im späteren Verlauf der Behandlung auftreten, können ein Anzeichen für eine ernsthaftere Erkrankung sein.
Wenn Sitagliptin Metformin NOBEL zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin eingenommen wird, kann es wegen des Sulfonylharnstoffs oder Insulins zu einem tiefen Blutzucker kommen (Hypoglykämie). Ihr Arzt resp. Ihre Ärztin wird die Dosierung des Sulfonylharnstoffs reduzieren. Wenn Sitagliptin Metformin NOBEL in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff eingenommen wird, kann es manchmal auch zu einer Verstopfung kommen.
Zusätzlichen Nebenwirkungen können bei Einnahme von Sitagliptin Metformin NOBEL oder Sitagliptin, einem der Wirkstoffe von Sitagliptin Metformin NOBEL auftreten. Beim alleinigen Gebrauch der Kombination von Sitagliptin und Metformin und/oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Diabetes wurde über diese unerwünschten Wirkungen berichtet:
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- Symptome einer schwerwiegenden allergischen Reaktion, können Hautausschlag, Nesselausschlag, und Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Hals, verbunden mit Atem- oder Schluckproblemen sein. Falls Sie eine allergische Reaktion haben, sollten Sie die Behandlung mit Sitagliptin Metformin NOBEL beenden und Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort kontaktieren. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihnen ein Arzneimittel verschreiben, um Ihre allergische Reaktion zu behandeln und ein anderes Arzneimittel zur Behandlung Ihres Diabetes.
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- Es kann zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse kommen. Falls Sie starke und anhaltende Bauchschmerzen, mit oder ohne Erbrechen bekommen, sollten Sie die Behandlung mit Sitagliptin Metformin NOBEL beenden und sofort Ihren Arzt bzw. Ärztin kontaktieren.
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- Nierenprobleme (manche erfordern eine Dialyse).
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- Verstopfung.
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- Erbrechen.
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- Gelenkschmerzen.
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- Muskelschmerzen.
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- Arm- oder Beinschmerzen.
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- Rückenschmerzen.
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- Jucken.
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- Blasen auf der Haut.
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- Gallensteine und Entzündungen der Gallenblase.
Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schwäche verspüren. Dies, weil in seltenen Fällen die Muskelprobleme schwerwiegend sein können, einschliesslich Abbau von Muskelfasern, welcher zu einem Nierenschaden und im Weiteren zum Tod führen kann. Dieses Risiko ist evtl. grösser bei älteren Patienten und Patientinnen (65 Jahre und älter), beim weiblichen Geschlecht, bei Patienten und Patientinnen mit Nierenfunktionsstörungen und bei Patienten und Patientinnen mit Schilddrüsenproblemen.
Weitere Nebenwirkungen, die oben nicht aufgelistet sind, können vereinzelt bei Patienten auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Nicht über 25 °C, in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.